William Walker

William Walker

Rochester/USA: Medienberichten zufolge wurde an der Universität Rochester eine Aufsehen erregende Organverpflanzung durchgeführt, die nach Aussagen der Ärzte prächtig verlaufen sei. Dort ließ sich der arbeitslose Wissen­schaftler William Walker (57) den Mund verschließen, nachdem er in vielen Jahren der Selbstbeobachtung erkannte, dass er meistens Unfug redete, für den sich niemand interessierte - Eine auch für Politiker überdenkenswerte Maßnahme. Zugleich erkannte William, dass er seinerseits an dem Geschwätz anderer Leute nicht mehr interessiert war. Konsequenterweise ließ er sich deshalb seine Ohren entfernen. Zur Nahrungsaufnahme wurde sein Mund nach dort verlegt, wo früher sein linkes Ohr war (Abbildung). Derzeit ernährt sich William mit versuchsweise auf die menschliche Ernährung abgestimmtem sogenanntem "Alleinfutter", wie man es von der Fütterung von Hunden und Katzen kennt - speziell für ihn als Flüssignahrung aufbereitet. Mehr dazu lesen Sie unter www.broeckchengesellschaft.de. Auf seinen interessanten Kopfschmuck angesprochen, antwortete William, es handle sich hierbei vermutlich um die größte Pleite seines Lebens, die ihn fast in's Irrenhaus gebracht hätte. Das Ding sei eine Teleskop-Prothese, die ihm ein kalifornischer Zahnarzt aufgeschwätzt habe. Sie hätte gedrückt und geschaukelt, verkantete ständig und sei Schuld daran, dass auch noch seine verbliebenen Zähne geschädigt wurden. Zwischenzeitlich seien auch die gezogen worden, und er hätte endlich seine Ruhe. Die Prothese würde er auf dem Kopf tragen, um darauf angesprochen zu werden. Es gäbe keine bessere Gelegenheit, anderen zu erzählen, was Sie gerade gelesen haben.

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